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 Eine neue Studie meinerseits im kleinen Rahmen - mit überraschendem Ergebnis darf ich hier präsentieren. Es geht um die Möglichkeit der Geschlechtsbestimmung bei Boas, die anhand der Anzahl der Schwanzschuppen, von Kloake bis hin zur Schwanzspitze gezählt werden.

Auswertung: Schuppen/Geschlecht bei Boas

BCI Komplex ergab 16 - 19 Tiere je Geschlecht insg. bei 35 Tieren

1.0

- Mittelwert - 61,25 Schuppen
- Höchstwert - 68 Schuppen
- Tiefstwerte - 58 Schuppen


0.1


- Mittelwert - 52,7
- Höchstwert - 62 Schuppen
- Tiefstwerte - 46 Schuppen


- % umgelegt

1.0 besitzen 60% der Tiere über 61 Schuppen und 40% unter, jedoch nicht unter 58 Generell und über 68
0.1 besitzen 55% der Tiere über 52,7 Schuppen und 45% unter, jedoch nicht unter 46 Generell und über 62

Im Rückschluss würde das bedeuten, das in einer gewissen von bis Spanne eine Überschneidung stattfinden kann, aber die Chance das ein Mann unter 60 schuppen hat betrug nur ca 18%. Die Chance das ein Weib 60 Schuppen aufwärts hat, beträgt nur ca 16,6 %.


Die Anzahl von 60 Schuppen scheint somit ein magischer Kipppunkt zu sein wo man zu ca 80% das Geschlecht bestimmen kann.
Die Überschneidung Grenzen waren bei 58 - 62 Schuppen dieser Studie, unter 58 alles Damen und über 62 alles Männer.

Ich denke eine durchaus interessante Sache die ich damit aufzeigen konnte und hoffe damit auch euer Interesse geweckt haben zu können.

In den anderen Komplexen fehlten mir leider genügend Angaben um da was auswerten zu können.

© by Michael Neber / boamorphen.eu

 

 

 

 

 

 

 - Nameskorrektur der leticia

Es kamen in FB in jüngster Zeit Diskussionen auf, die besagten das der Name Leticia nicht korrekt sei für diese Art Kolumbianer da um den Fangort leticia nur ein Verbreitunggebiet der BCC vorherrscht, unsere ,, bekannten Leticianer,, ja aber BCI sind. Recherchen der ehemaligen Importeure der Ursprungstiere, vom Züchter Giuseppe Pascali der sie selbst ja als Leticia bis vor 2 Jahren noch vermarktete ergaben, das der Fangort wohl wirklich nicht 1 zu 1 in oder um Leticia war. Lustig das das einem auffällt nach 12 Jahren.

 

Nun gehen die Lokalitätsfans hin und behaupten das ihnen folglich der Name nicht zusteht.

Aus Sicht der taxenomie muß ich ihnen ja recht geben, jedoch stört mich eine Sache gewaltig. Fakt ist

1.) Die Leticias wurden nie als BCC vermarktet sondern immer als BCI. Folglich kann man nicht von Irrtümern im 1 zu 1 Sinne sprechen

2.) Die Leticias sind seit über 10 Jahren bekannt und der Name Leticia hat sich einfach eingebürgert für eine besonders phänotypische Boa BCI aus Kolumbien zu deklarieren. Hier sehe ich das Gewohnheitsrecht irgendwo vor dem tatsächlichen.

3.) Mag zwar Zufall sein aber genau diese Tiere weisen Marker auf die auf Genetische Mutationen hinweisen. (Pastellfärbung,circle backs, laddertail Zeichnung, lateraler Strip wie bei den Arabesquen)

4.) Wer nach über einem Jahrzehnt urplötzlich den Fangort korrigiert und eine bereits alteingesessene Deklarierung über Bord wirft, nur weil eine handvoll Lokalität Liebhaber meckert, lässt mich fragen, ob sie in 20 Jahren nicht vielleicht wieder anders heißen.?? lol - Menschlich nehme ich so was nicht für voll

Fazit: pascali und ich gehen von einer potenzieller Morphe aus die sich hier am herauskristallisieren ist. Die hätte dann einen Namen wiederum aus Sicht des Morphensektors verdient, denn wir wissen alle das es auch Herkunftreine Morphe gibt, mit neuer Namensbenennung. Mein Bestreben war den Namen leticia somit bestehen zu lassen.

Lösung:

Ich pers werde die Tiere Kolumbianische BCI nennen und das Leticia in ( Klammer )  zukünftig setzten, zwecks Deklaration Vereinfachung und Information. So haben die Lokalitätfans ihren Frieden und wir Morphenfans auch. Diese Entscheidung steht nun so,  und ich bitte diese auch zu akzeptieren und zu respektieren und wenn da nun einer anders denkt  ist das eben so.

MFG

boamorphen.eu

(PS. Die Tiere sind und bleiben natürlich dennoch Herkunftrein, denn Kolumbien bleibt Kolumbien und BCI  BCI , ) lol

Und die parentalgeneration meiner Leticias waren nicht 1.1 Tiere aus Giuseppe Pascalis Bestand sondern nur  der 1.0. Es bestehen Ähnlichkeiten zu Keltik, Raptor oder Aztec,Incas, aber dennoch sind Unterschiede zu verzeichnen und aus diesem Grunde, grade weil man mit ihnen ja sicherlich im Morphensektor arbeiten wird, belasse ich die deklarierung und Namensvergebung bei ,, leticia,,.

Denn anders wie die Kollegen will ich nicht verschleiern wie ein Morph entstand. Somit wird der Name Leticia meinerseits bestehen bleiben - zwecks Klassifizierung.